IMPRESSUM
    
Mit meiner Putzfrau sind wir schon zu zweit...

...also haben Sie bitte etwas Geduld mit uns.

Denn meine Webseiten und die meiner Kunden machen wir auch noch selbst. Gut Ding will Weile haben. Auch möchten wir nicht an Ihrem, möglicher Weise, gruseligen Stress teilhaben (deshalb: seit über 30 Jahren Südamerika, wo alles wesentlich beschaulicher zugeht).

Nehmen Sie es uns daher bitte nicht krumm, wenn wir pro Jahr nicht mehr als ein paar neue Bücher auf die Beine stellen (meine Putzfrau und ich). Zudem ist es ja nicht die Masse, die einen Mini-Verlag auszeichnet, sondern eben seine Individualität, seine Wendigkeit und das persönliche Engagement (von meiner leidgeprüften Putzfrau und mir).

Wir liefern von unserem Firmensitz in Südamerika nur e-Books bzw. Flip-Books aus (Download oder per e-Mail). Aus Kostengründen versenden wir von hier keine gedruckten Buchversionen. Für Hardware und gebundene Bücher bieten wir die direkte Bestellung und Bezahlung über Amazon, Deutschland, an. In diesem Fall gelten dann die AGB und Lieferbedingungen von Amazon.

Und hier sind wir immer für Sie erreichbar:



H.W. Kopczinski
hwk-MediaVision
C.d.C. 2749
PY-1209 Asunción

hwk media9.info


  


Für die Abmahn-Advokaten der Web-Branche:
Was immer Sie uns unterjubeln wollen, wir sind an nichts schuld, leben in Paraguay und wenn Sie uns was reinwürgen wollen, legen Sie sich keinen Zwang an. Wir glauben an das, was wir schreiben und alle Inhalte sind – sofern es sich um Bücher aus dem eigenen Verlag handelt – auf unserem eigenen Mist gewachsen. Sollten wir mit dieser Seite dennoch jemandem auf die Füße getreten haben, teilen Sie uns das bitte mit, damit wir das wie unter Freunden rasch und unbürokratisch regeln können!





Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB
1. Der Kunde bestellt, bezahlt per Vorauskasse und wir liefern die bestellten Artikel.
2. Nicht bestellte Artikel können, wie nicht bezahlte Artikel, aus zwei Gründen nicht ausgeliefert werden:
a) der Artikel wurde nicht bestellt,
b) der Artikel wurde nicht bezahlt.
3.Tritt Artikel 2 in Kraft, hat der Kunde das Recht, Art. 1 in Anspruch zu nehmen.
4. Seit 2002 gab es keine Reklamationen oder Beschwerden über diese AGB.








Warum eigentlich keine Paypal-Zahlungen mehr?

1. Wir sind vor einiger Zeit einer Schwindel-Firma aufgesessen, bei der wir eine Software-App bestellt hatten, mit der man angeblich sogenannte FlippBooks selbst herstellen könnte. Rasch stellte sich jedoch heraus, dass diese App nur aus einigen Musterseiten bestand, die man auch gratis im Web downloaden konnte. Eine Software zum Erstellen von FlippBooks war es absolut nicht. Wir reklamierten das bei Paypal, mussten dazu ständig auf deren unübersichtliche Homepage und alles mögliche ausfüllen und absenden. Am Ende teilte man uns mit, dass die betreffende Firma unsere Reklamation ablehne (logisch, die hatten wieder mal einen Dummen wie mich gefunden!) und der Kaufpreis daher nicht erstattet werden würde.

2. Da Paypal nicht wirkliche Kundenkonten führt, sondern Ein- und Auszahlungen lediglich durch Bearbeitungsnummern auf deren eigenen laufenden Konten auftauchen, haben wir von unserem in der EU verbrieften Recht Gebrauch gemacht, die von Paypal per Lastschrift bei unserer Bank eingezogenen 49.- US$ innerhalb der zulässigen Frist zu widerrufen. Unsere Bank holte sich die Kohle also wieder von Paypal zurück (das bedarf bei Einzugsermächtigungen sogar keiner Angabe von Gründen). Nun reagierte Paypal sauer, weil der Geldbetrag auf deren Konto fehlte und nicht auf unserem (denn: Paypal-Kunden haben nur ein 'Pseudo-Konto', das Paypal in vielen An gelegenheiten einen traumhaften Spielraum für alles Mögliche lässt). Beim eigentlich gar nicht existierende Konto werden "vorübergehend einige Funktionen eingeschränkt", was auch mögliche andere Vorgänge beeinflusst (z.B. Guthaben abheben, Rechnung bezahlen usw.). Da könnte der ein oder andere schon mal bei Kunden oder Lieferanten durchaus in Schwierigkeiten geraten...

Das Recht der Stornierung von Abbuchungen wird hier also vollkommen ignoriert, ja mit Füßen getreten, was auch möglich ist, da Paypal ja nur den Anschein erweckt, eine Bank zu sein. Was tatsächlich dahinter steckt, kann man in den Statuten der zig Unterfirmen lesen, von denen einige in Luxemburg registriert sind. Höchst interessant ist dabei: das sind viele Klein-Klein-Firmen die nur mit wenig Kapital haften (S.à.r.l. & Cie. S.C.A.), denn die wirklich dicke Kohle findet man in Firmen-Ablegern mit Sitz in der Karabik.

3. Erklärungen per E-Mail werden bei Paypal nicht gelesen. Man muss also immer wieder bei der dubiosen online-Firma einloggen und dort den Mist lesen, den die einem schreiben. Warum wird einem schnell klar, wenn vorausgegangene Schreiben als 'Vorgang abgeschlossen' usw. einfach verschwinden und gelöscht werden! Beweismaterial wird so galant und fix schnell entsorgt! Wer mit dieser Horror-Firma arbeitet, sollte also tunlichst jede Antwort abspeichern und sicher auf dem heimischen PC ablegen.

Schließlich beginnt das Mahnverfahren. Das Geld wollte man von uns, dem geprellten Kunden, obwohl gerade bei Software bessere Regeln für den Käufer existieren. Bei uns wurden sie leider nicht eingehalten, da der Verkäufer aus den USA wohl nicht gewillt war, seine 49 Dollar zurückzuzahlen. Der lebt heute immer noch gut mit dieser Masche. Obwohl Paypal und seine Inkasso-Haie von uns ausführlich informiert unterrichtet wurden, sind sie auch heute noch dessen Zubringer!

4. Nach einigen fruchtlosen Mahnungen und dürftigen Rabattvorschlägen, geht der Vorgang dann – mit erneuten Androhungen, was da alles an Kosten auf einen zukäme – an ein von Anwälten geführtes Inkasso-Büro. Ab da steigen dann die Preise dann rasant. In unserem Fall landete der Vorgang in der "KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Kaiser-Wilhelm-Straße 40, in 20355 Hamburg. Aus den ehemals 49 Dollar (damals 39,54 Euro) wurden incl. 'vorgerichtlicher Kosten', 'Auslagenpauschale', Anwaltgebühren usw. nun rund 135.- Euro, die man 'spätestens' mit (unerlaubt kurzer) Frist von nur 4 Tagen zu begleichen habe.

Wir haben wieder den Fall erläutert (ohne jegliche Reaktion). Dann, nach mehr als zwei Monaten, kam endlich eine Stellungnahme als beigefügte pdf-Datei mit dem folgenden Hinweis: "Dieses Dokument einschließlich der Anhänge ist vertraulich, enthält das Ergebnis anwaltlicher Tätigkeit und ist daher allein für den Gebrauch durch den vorgesehenen Empfänger bestimmt. Dritten ist das Lesen, Verteilen oder Weiterleiten dieses Dokumentes sowie jedwedes Vertrauen auf dessen Inhalt untersagt."

Also eine Vertraulichkeitsvereinbarung, die – wirksam – niemals einseitig erfolgen kann! Eine solche Vereinbarung muss immer vom Betroffenen akzeptiert worden sein. Ich denke mal, dass die Seegers und Frankensteins aus Hamburg das als Anwälte wissen und hier mit 'arglistiger Täuschung' auf Dummenfang gehen. Wie auch immer, eine rechtliche Verbindlichkeit der einseitigen Verpflichtung des Empfängers besteht nicht. Es ist eben nur eine unseriöse Angstklausel. Ich stelle Anwälte, die für Dritte Geld eintreiben und dabei derartige Tricks anwenden auf die gleiche Stufe mit abzockenden Abmahn-Fuzzis.

Der Preis lag immer noch bei 135.- Euro, nun würde es aber teurer werden, stand in der 'geheimen pdf-Datei', deren Inhalt man nicht öffentlich machen dürfte. Man werde der Mandantin (Lady Paypal) in diesem Fall dann empfehlen, gerichtliche Schritte einzuleiten. Wir schrieben zurück, das Anwaltbüro solle diese Empfehlung gleich jetzt aussprechen, da wir nichts zahlen würden. Nach etwa 14 Tagen kam wieder eine Mahnung (mit Zahlungsfrist von zwei oder drei weiteren Wochen) plus einer vertrauliche pdf-Darstellung mit völlig verdrehten Fakten.

Witzig bei diesem Schrieb ist, dass man mir mitteilte, es hätte kein Recht auf Käuferschutz (Service für Reklamationen bei Paypal) bestanden. Genau diesen Käuferschutz wollte man mir aber andrehen (ich glaube, er ist sogar kostenpflichtig), was wir jedoch ablehnten, da es sich um eine Softwarebestellung handelte, welche ausdrücklich von diesem Käuferschutz ausgeschlossen ist. Auch mein Einwand, dass (wohl aus steuerlichen Gründen) die Summe von 49.- Dollar nie auf unserem Paypal-Konto als kurzes Guthaben oder als durchlaufender Posten erschien, sondern wohl direkt zum Verkäufer floss, um dann unvermittelt als 'Minusbetrag' (?) auf unserem Pseudokonto zu erscheinen, wurde einfach so als 'irrelevant' weggewischt. Diese Vorgänge wurden später von Paypal gelöscht (da der Vorgang ja nun beim Inkassobüro lag, also für Paypal als 'abgeschlossen' galt.). – Auch eine tolle Praxis, Belege zu vernichten und all jene Länder vermutlich steuerlich zu besch ..., wo die meisten Einnahmen am Fiskus vorbei gesteuert werden. Es gibt Hunderte Beschwerde-Foren und Communities mit Tausenden von Leuten im Netz, die sich, wie wir, durch PayPal geprellt fühlen. Doch leider stellt niemand diesem Geld saugenden Moloch mit seinen Inkasso-Vasallen ein für alle Mal den Hahn ab!

Idee: Vielleicht sollte man dem rechtschaffenden Herrn Jean-Claude Juncker aus Luxemburg (Präsident der Europäischen Kommission) mal etwas über PayPal andrehen, dann nix liefern und gucken, was passiert, wenn er sein Geld von Paypal zurückverlangt. :-)

5. Okay. Wir haben dann die Geldeintreiber aus Hamburg erneut aufgefordert, das Verfahren gegen uns einzuleiten. Das wollten sie wohl nicht. Nach Ablauf der letzten Zahlungsfrist wurde die Forderung auf 50% ermäßigt!. Statt 135 Euro würden nun auch 70 Euro reichen. Auch das solle man keinem weitersagen, sonst... (wieder das Kasperle-Theater von angedrohten gerichtlichen Schritte.). Klar. Kann man verstehen. Muss ja keiner wissen, dass sich (in unserem Fall) die Kosten halbieren, wenn man nur lange genug wartet. Auch eine Zahlungsfrist wurde nun erstmalig gar nicht mehr gesetzt. Zwei Wochen später kam dann eine neue Rechnung, diesmal wieder höher (102 Euro) und mit einer Fristsetzung von 8 Tagen.

Inzwischen hatten die Hamburger gemerkt, dass wir wohl nur so rotzfrech waren, weil wir in Paraguay leben. Wir hatten ihnen zwar schon in der ersten Mail mitgeteilt, dass sich unser Wohnsitz geändert hätte, doch das hatten sie wohl irgendwie nicht so richtig geschnallt. Aber da sie uns auf diese erste eMail geantwortet hatten, konnte man uns nicht anhängen, wir hätten die geänderte Adresse verschwiegen. Blöd für ein so großes Anwaltsteam mit vielen 'gewieften Spezialisten' (ca. 40 Ladies und 20 Männer kämpfen dort eisern an vorderster Front. Scheint also ein einträglicher, äußerst lukrativer Job zu sein. Aber auch aufreibend, denn deren Homepage kann man seit einiger Zeit nur nach einer korrekten e-Mail-Registratur öffnen.) Hier geht die Tür mit einem Schlenker aber trotzdem auf:  Die Jungs und Mädels mal angucken?

Kommen wir zum Schluss des Debakels:

Zwei Wochen später erreichte uns wieder eine Mahnung, jetzt in Höhe von 135.- Euro und mit einer erneuten Zahlungsfrist von 14 Tagen. Seit Juli 2014 war dann dann endlich Funkstille bei unseren Freunden aus Hamburg. Sie änderten die Seitennamen ihrer Homepage, damit unsere Links ins Leere führten, aber auch wir haben uns dann nicht mehr gerührt. Nur Paypal möchte ab und zu, dass wir unser Konto mit den 49 Dollar ausgleichen, damit sie die Sperrung aufheben können. Da weiß scheinbar die Linke nicht, was die rechte Hand macht.



Friede, Freude, Eierkuchen?

Nein. Paypal ist nach dieser Erfahrung für uns zum Kotzen. Und wir stehen da gewiss nicht alleine! Das Web ist voll von Menschen, die sich durch Paypal abgezockt fühlen. Googeln Sie sich mal durch diverse Foren oder starten Sie hier, wo es ordentlich Paypal-Schelte und Erfahrungsberichte von gaaaaaanz, ganz vielen Paypal-Nutzern gibt:

Eine von vielen PayPal-Meckerecken besuchen ...

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