Mit Putzfrau sind wir zu zweit...
...also haben Sie bitte etwas Geduld mit uns.

 

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media9.info
Und die Webseiten machen  wir auch  noch  
selbst. Gut Ding will Weile haben  –  auch  
wollen wir nicht an Ihrem Stress teilhaben
 (deswegen  Südamerika,  wo  alles wesent-
lich beschaulicher zugeht.)
Wenn wir also pro Jahr nicht mehr als ein
paar neue Bücher auf die Beine stellen  
(meine Putzfrau und ich)  nehmen Sie es uns
bitte nicht krumm. Zudem ist es ja nicht die
Masse,  die  einen  Miniverlag  auszeichnet,
sondern eben seine  Individualität, Wendig-
keit  und  das  persönliche Engagement
(von  meiner leidgeprüften Putzfrau und mir).
Und hier sind wir erreichbar:

hwk-MediaVision, 
C.d.C. 2749,  
PY-1209 Asunción

Verantwortlich für diese Webseite:
E-Mai: hwk @ media9.info

Für die Abmahnungs-Advokaten der Web-Branche:
Was immer Sie uns unterjubeln wollen, wir sind an nichts schuld, leben in Paraguay und wenn Sie uns was reinwürgen wollen, legen Sie sich keinen Zwang an.  Wir glauben an das, was wir schreiben und alle Inhalte sind,  soweit uns bekannt, auf unserem eigenen Mist gewachsen.  Sollten wir mit dieser Seite dennoch jemandem auf die Füße getreten haben, teilen Sie uns das bitte mit, damit wir das wie unter Freunden rasch regeln können.

Für unsere Kunden:
Je nach Wohnsitzt der Autoren kann die Lieferung von signierten Exemplaren einige Tage dauern. Wir machen auch darauf aufmerksam, dass Exemplare mit Widmung nicht mehr zurückgenommen werden können  und  generell  nach paraguayischer Gesetzgebung auch kein 10-tägiges Rückgaberecht besteht, wie Sie es von Deutschland her kennen. Zerfledderte oder fehlerhafte Exemplare bitten wir jedoch umgehend zu reklamieren (letzteres gilt natürlich nur für den Buchversand. Für zerfledderte e-books sind wir nicht zuständig.) :-)


    Allgemeine Geschäftsbedingungen AGB
1. Der Kunde bestellt, bezahlt per Vorauskasse und wir liefern die bestellten Artikel.
2. Nicht bestellte Artikel können auch nicht ausgeliefert werden.
3.Tritt Artikel 2 in Kraft, hat der Kunde das Recht, Art. 1 in Anspruch zu nehmen.
4. Mündliche Nebenabreden müssen schriftlich fixiert sein, sonst tritt Art. 2 in Kraft.
5. Wir behalten uns das Recht vor, diese AGB stündlich und nach Bedarf zu ändern.

Asunción, den 1. Nov. 2002 (bis heute nicht geändert)



Warum eigentlich keine Paypal-Zahlungen mehr?


1. Wir sind vor einiger Zeit einer Schwindel-Firma aufgesessen, bei der wir eine Software-App bestellt hatten,
mit der man angeblich sogenannte FlippBooks selbst herstellen könnte. Rasch stellte sich jedoch heraus,
dass diese App nur aus einigen Musterseiten bestand, die man auch gratis im Web downloaden konnte. Eine
Software zum Erstellen von FlippBooks war es absolut nicht. Wir reklamierten das bei Paypal, mussten dazu
ständig auf deren unübersichtliche Homepage und alles mögliche ausfüllen und absenden. Am Ende teilte
man uns mit, dass die betreffende Firma unsere Reklamation
ablehne und der Kaufpreis daher nicht erstattet
werden würde.

paraguay
Die zweite Alternative
wäre auszuwandern.
Warum nicht nach Pa-
raguay, wo schon
über 100.000 Deut-
sche leben?
Diese informative Intensiv-Kur zum Thema 'Pa-
raguay' gibt's  ebenfalls  als  e-book bei Media-
Vision. 180 A4-Seiten für lumpige 4,50 €...

2. Da Paypal nicht wirkliche Kundenkonten führt, sondern Ein- und Auszahlungen lediglich durch Bearbeitungsnummern auf deren eigenen laufenden Konten auftauchen,
haben wir von unserem in der EU verbrieften Recht Gebrauch gemacht, die von Paypal per Lastschrift bei unserer Bank eingezogenen 49.- US$ innerhalb der zulässigen
Frist zu widerrufen. Unsere Bank holte sich die Kohle also wieder von Paypal zurück (das bedarf bei Einzugsermächtigungen sogar keiner Angabe von Gründen). Nun
reagierte Paypal sauer, weil der Geldbetrag auf deren Konto fehlte und nicht auf unserem (denn: Paypal-Kunden haben nur ein 'Pseudo-Konto', das Paypal in vielen An-
gelegenheiten einen traumhaften Spielraum für alles Mögliche lässt). Beim eigentlich gar nicht existierende Konto werden "vorübergehend einige Funktionen einge-
schränkt", was auch mögliche andere Vorgänge beeinflusst (z.B. Guthaben abheben, Rechnung bezahlen usw.). Da könnte der ein oder andere schon mal bei Kunden
oder Lieferanten durchaus in Schwierigkeiten geraten...

Das Recht der Stornierung von Abbuchungen wird hier also vollkommen ignoriert, was auch möglich ist, da Paypal ja nur den Anschein erweckt, eine Bank zu sein. Was
tatsächlich dahinter steckt, kann man in den Statuten der zig Unterfirmen lesen, von denen einige in Luxemburg registriert sind. Auch schön: viele Klein-Klein-Firmen
die nur mit wenig Kapital haften (S.à.r.l. & Cie. S.C.A.), denn die wirklich dicke Kohle findet man in Firmen-Ablegern mit Sitz in der Karabik.

3. Erklärungen per E-Mail werden bei Paypal nicht gelesen. Man muss immer wieder einloggen und dort den Mist lesen, den die einem schreiben. Warum wird einem
schnell klar, wenn vorausgegangene Schreiben als 'Vorgang abgeschlossen' usw. einfach verschwinden und gelöscht werden. Wer mit dieser Horror-Firma arbeitet,
sollte also tunlichst jede Antwort abspeichern und sicher auf dem heimischen PC ablegen. Dann beginnt das Mahnverfahren. Das Geld wollte man von uns, dem ge-
prellten Kunden, obwohl gerade bei Software bessere Regeln für den Käufer existieren. Bei uns wurden sie leider nicht eingehalten, da der Verkäufer aus den USA wohl
nicht gewillt war, seine 49 Dollar zurückzuzahlen. Der lebt heute immer noch gut mit dieser Masche. Und Paypal ist – vor zwei Jahren von uns ausführlich informiert –
also spätestens seit dem wir Paypal unterrichtet haben, dessen Zubringer.

4. Nach einigen fruchtlosen Mahnungen und dürftigen Rabattvorschlägen, geht der Vorgang dann – mit erneuten Androhungen, was da alles an Kosten auf einen zukäme
– an ein von Anwälten geführtes Inkasso-Büro. Ab da steigen dann die Preise. In unserem Fall landete der Vorgang in der "KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim
Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Kaiser-Wilhelm-Straße 40, in 20355 Hamburg.
Aus den ehemals 49 Dollar (damals 39,54 Euro) wurden incl. 'vorgerichtlicher Kosten',
'Auslagenpauschale', Anwaltgebühren usw. nun rund 135.- Euro, die man 'spätestens' mit (unerlaubt kurzer) Frist von nur 4 Tagen zu begleichen habe. Wir haben wieder
den Fall erläutert (ohne jegliche Reaktion). Dann, nach mehr als zwei Monaten, kam endlich eine Stellungnahme als beigefügte pdf-Datei mit dem folgenden Hinweis:

"Dieses Dokument einschließlich der Anhänge ist vertraulich, enthält das Ergebnis anwaltlicher Tätigkeit und ist daher allein für den Gebrauch durch den vorgesehenen
Empfänger bestimmt. Dritten ist das Lesen, Verteilen oder Weiterleiten dieses Dokumentes sowie jedwedes Vertrauen auf dessen Inhalt untersagt."
Also eine Vertrau-
lichkeitsvereinbarung, die – wirksam – niemals einseitig erfolgen kann. Eine solche Vereinbarung muss immer vom Betroffenen akzeptiert worden sein. Ich denke mal,
dass die Seegers und Frankensteins aus Hamburg das als Anwälte wissen und hier mit 'arglistiger Täuschung' auf Dummenfang gehen. Wie auch immer, eine recht-
liche Verbindlichkeit der einseitigen Verpflichtung des Empfängers besteht nicht. Es ist eben nur eine unseriöse Angstklausel. Ich stelle Anwälte, die für Dritte Geld ein-
treiben und dabei derartige Verschwiegenheitsklauseln verschicken auf die gleiche Stufe wie abzockende Abmahn-Anwälte.

Der Preis war immer noch der gleiche, nun würde es aber teurer werden, falls wir nicht bezahlen würden, stand in der 'geheimen pdf-Datei', deren Inhalt wir nicht
öffentlich machen dürften. Man werde der Mandantin (Paypal) in diesem Fall dann empfehlen, gerichtliche Schritte einzuleiten. Wir schrieben zurück, das Anwaltbüro
solle diese Empfehlung gleich jetzt aussprechen, da wir nichts zahlen würden. Nach etwa 14 Tagen kam wieder eine Mahnung (mit Zahlungsfrist von zwei oder drei
weiteren Wochen) plus eine vertrauliche pdf-Darstellung mit völlig verdrehten Fakten (hier Verbotenes angucken). Witzig bei diesem Schrieb ist, dass man mir mit-
teilte, es hätte kein Recht auf Käuferschutz (Service für Reklamationen bei Paypal) bestanden. Genau diesen Käuferschutz wollte man mir aber andrehen (ich glaube,
er ist sogar kostenpflichtig), was wir jedoch ablehnten, da es sich um eine Softwarebestellung handelte, welche ausdrücklich von diesem Käuferschutz ausge-
schlossen ist. Auch mein Einwand, das (wohl aus steuerlichen Gründen) die Summe von 49.- Dollar nie auf unserem Paypal-Konto als kurzes Guthaben oder als
durchlaufender Posten erschien, sondern wohl direkt zum Verkäufer floss, um dann als Minusbetrag auf unserem Pseudokonto zu erscheinen, wurde einfach so als
'irrelevant' weggewischt. Diese Vorgänge wurden später von Paypal gelöscht (da der Vorgang ja nun beim Inkassobüro lag, also für Paypal als 'abgeschlossen' galt.).
– auch eine tolle Praxis, Belege zu vernichten...

5. Okay. Wir haben dann die Geldeintreiber aus Hamburg erneut aufgefordert, das Verfahren gegen uns einzuleiten. Das wollten sie wohl nicht. Nach Ablauf der letz-
ten Zahlungsfrist wurde die Forderung auf 50% ermäßigt. Statt 135 Euro würden nun 70 Euro reichen. Auch das solle man keinem weitersagen, sonst... wieder ange-
drohte gerichtliche Schritte. Klar. Kann man verstehen. Muss ja keiner wissen, dass sich (in unserem Fall) die Kosten halbieren, wenn man nur lange genug wartet.
Eine Zahlungsfrist wurde nun erstmalig gar nicht mehr gesetzt. Zwei Wochen später kam dann eine neue Rechnung, diesmal wieder höher (102 Euro) und mit einer
Fristsetzung von 8 Tagen. Inzwischen hatten die Hamburger gemerkt, dass wir wohl nur so rotzfrech waren, weil wir in Paraguay leben. Wir hatten ihnen zwar schon
in der ersten Mail mitgeteilt, dass sich unser Wohnsitz geändert hätte, doch das hatten sie wohl irgendwie nicht so richtig geschnallt. Aber da sie uns auf diese erste
eMail geantwortet hatten, konnte man uns nicht anhängen, wir hätten die geänderte Adresse verschwiegen. Blöd für ein so großes Anwaltsteam mit vielen Spezialis-
ten (mal gucken?). Naja. Zwei Wochen später wieder eine Mahnung, jetzt wieder 135 Euro und eine erneute Zahlungsfrist von 14 Tagen. Seit Juli 2014 ist dann
Funkstille bei unseren Freunden aus Hamburg. Wir haben uns auch nicht mehr gerührt. Nur Paypal will ab und zu, dass wir unser Konto mit den 49 Dollar aus-
gleichen, damit sie die Sperrung aufheben können. Da weiß scheinbar die Linke nicht, was die rechte Hand macht.

Friede, Freude, Eierkuchen?

Nein. Paypal ist nach dieser Erfahrung für uns zum Kotzen. Und wir stehen da gewiss nicht alleine! Das Web ist voll von Menschen, die sich durch Paypal abgezockt
fühlen. Googeln Sie sich mal durch diverse Foren oder starten Sie hier...